Erkältung – Kapuzinerkresse hilft

Die Heilpflanze des Jahres 2013 Kapuzinerkresse hilft bei Infekten der Atemwege

Bereits seit 1999 wählt der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg eine Heilpflanze als Arzneipflanze des Jahres. Für 2013 wurde die Kapuzinerkresse gekürt.

Was ist Kapuzinerkresse?

Die Kapuzinerkresse fällt in den Gärten vor allem durch ihre leuchtenden Farben auf, in gelb-orange und rot. Sie gehört zu den Kreuzblütler, wächst über Mauern und kriecht am Boden. Ihre heilkundlich wichtigsten Inhaltsstoffe sind Vitamin C und Glucosinolate, die bei der Verdauung durch Enzym-Reaktionen zu Senfölen umgewandelt werden

Wie wirkt Kapuzinerkresse?

Die Pflanze wirkt antibiotisch, stärkt das Immunsystem im Kampf gegen Bakterien, Viren und Pilzen. Sie ist daher sehr hilfreich bei Infekten der Atemwege, wie Nasennebenhöhlen und Bronchien.

Wie wird Kapuzinerkresse angewendet?

Kapuzinerkresse kann man als Pflanze zusammen mit dem Salat essen. Man findet sie als Bestandteil von Gewürzen oder in arzneilichen Fertigpräparaten. Sehr beliebt, zur Verstärkung der heilenden Wirkung, wird sie zusammen mit Meerrettichwurzeln angewandt.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie wie üblich den Arzt, den Heilpraktiker oder den Apotheker. Die in dem Artikel enthaltenen Informationen beanspruchen weder die Vollständigkeit noch ersetzen sie eine fachkundige Beratung. Sie dienen vielmehr dem informellen Überblick.

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